Gotische Marienkirche

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St. Marien - die Stadtkirche von Angermünde"Wie eine Weltstadt lag Randemünde da..."

Ehm Welk in "Heiden von Kummerow"

Die Marienkirche bestimmt die Silhouette Angermündes
Besuchen Sie bitte auch diese Website: http://angermünde-stadtführung.de
Aufzählung Stadtführung im historischen Gewand
Aufzählung Orgelvorspiel auf der Wagner-Orgel
Aufzählung Orgelführung Marienkirche
Aufzählung Orgelreisen Uckermark

St. Marien strahlt wieder

 (Zusatzinformation - öffnet sich bei Mausklick in neuem Fenster)

"Wie eine Weltstadt lag Randemünde da, mit seiner mächtigen Marienkirche, dem Kloster, dem Pulverturm und überhaupt".
So Ehm Welk, Angermündes bekanntester Literat in seinem Buch "Heiden von Kummerow".

St. Marien, bis heute das Wahrzeichen von , wurde um 1250 zunächst aus Quadersteinen errichtet. Im 14. und 15. Jahrhundert erfolgte die Erweiterung als hochgotischer dreischiffiger Backsteinbau. Der immerhin 53 Meter hohe Querturm ist der größte Feldsteinturm des Landes Brandenburg. Eiszeitliche Steine fanden an vielen Bauten und Straßen Angermündes Verwendung. Die Kirche liegt auf der höchsten Erhebung des Stadtgebietes.

Auffällig sind die geschlossenen Außenmauern und wehrartigen Fensterschlitze. Nur das Glockengeschoß trägt architektonischen Schmuck. Die treppengiebelbekrönten Backsteinobergeschosse stammen aus dem 15. Jh., als die Kirche um Marienkapelle und Sakristei erweitert wurde sowie ein sechzehnstrahliges Sterngewölbe im Langhaus und im Chor erhielt. Neben den Renaissancereliefs aus dem 16. Jahrhundert,  einem bronzenen Taufdeckel mit zartlinearen Hochreliefs aus dem 14. Jh.,  lohnt vor allem der Blick auf die prachtvolle barocke Wagner-Orgel aus dem 18. Jahrhundert. Sie und die Angermünder Sommerkonzerte (seit 1979) haben der Kirche zu neuer Bekanntheit verholfen.

Seit Mitte Juli 2003 läuft die vollständige Sanierung der Kirche. Im ersten Bauabschnitt wird die Dachkonstruktion aus Mitteln der Stiftung Denkmalschutz, der Evangelischen Kirche und durch ABM-Maßnahmen erneuert. Dafür stehen zunächst 150 000 € zur Verfügung. Die Sanierung von Fassade, Kirchenraum und die Teilrestaurierung der Wagner-Orgel folgen bis 2006. Die Gesamtkosten von 2,4 Millionen € sind noch nicht vollständig gesichert.
Der Besuch der Kirche ist in Stadtführungen enthalten.

 An den vierjährigen Sanierungsarbeiten beteiligte sich die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit 140.000 Euro. Insgesamt stellte die private Denkmalschutz-Stiftung seit 1990 allein für 180 kirchliche Denkmale in Brandenburg über 21 Millionen Euro zur Verfügung.

St. Marien in Zahlen:

Aufzählung Feldsteinmauerstärke des Kirchenschiffes 1,20 Meter
Aufzählung Feldsteinmauerstärke des Turmes 2,50 Meter
Aufzählung Höhe des Turmes 53 Meter
Aufzählung Höhe der Kirche 18 Meter
Aufzählung das Kirchenschiff ist 59 Meter lang und 17 Meter breit
Aufzählung Angermünde - historische Altstadt
Aufzählung Deutsche Stiftung Denkmalschutz
Turm St. Marien
Turm St. Marien

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